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Erlebnisparcour "Komm auf Tour" zu Gast im Daimler-Sprinter-Werk
Das Sprinter-Werk der Daimler AG wird für rund 600 Düsseldorfer Jugendliche zum Testlabor für Berufs- und Lebensplanung. "Komm auf tour", ein Erlebnisparcours für Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen, ist zu Gast an der Rather Straße. Düsseldorfs Jugend- und Sozialdezernent Burkhard Hintzsche eröffnete das in seiner Form bundesweit einzigartige Angebot am Dienstag, 29. September. Es unterstützt Jugendliche mit schlechteren Startchancen frühzeitig dabei, persönliche Stärken und Interessen zu erkunden und die mit ihnen verbundenen beruflichen Wahlmöglichkeiten bewusst wahrzunehmen.
Bis Donnerstag können die Jugendlichen in dem 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours erste Ideen für die eigene Zukunftsgestaltung entwickeln. Mit Tempo geht es durch sechs Stationen: vom Reisetermial über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Bühne in die Auswertung. Entsprechend der Auswahl der Stationsaufgaben und deren Lösungswege vergibt die Moderation verschiedene Stärkepunkte an die Schülerinnen und Schüler, anhand derer sie dann ihre beruflichen Stärken und Interessen besser einschätzen und ihre persönliche Lebensplanung in Angriff nehmen können.
"Komm auf Tour" ist in Düsseldorf ein erfolgreiches Projekt. Burkhard Hintzsche betonte: "Rund 600 Schülerinnen und Schüler sind in diesem Jahr dabei und haben die Chance, "Komm auf Tour" kennenzulernen. Wir hoffen, im kommenden Jahr noch mehr Jugendlichen die Möglichkeit des Besuches geben zu können, denn einigen Schulen musste diesmal leider aus Kapazitätsgründen abgesagt werden." Hintzsche freute sich, dass mit der lokalen Durchführung das Düsseldorfer "Kompetenzzentrum Übergang Schule-Hochschule/Beruf", dass bei der Stiftung Pro Ausbildung beheimatet ist, beauftragt worden ist: "In diesem Zentrum vernetzen wir die vielfältigen Angebote der Berufsorientierung in Düsseldorf mit dem Ziel, eine funktionierende regionale Bildungslandschaft abzubilden."
Michael Grütering, Hauptgeschäftsführer der Düsseldorfer Arbeitgeberverbände, zeichnete im Auftaktpressegespräch ein positives Bild des regionalen Ausbildungsmarktes: "Wer jetzt in der Krise an die Ausbildung denkt, ist der Gewinner von morgen!". Die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz seien aktuell trotz Krise gut. Nach seinem Wissenstand seien noch rund 1.200 Lehrstellen unbesetzt. Grütering: "Der Düsseldorfer Ausbildungsmarkt steht 2009 und in den kom¬menden Jahren vor zwei besonderen Herausforderungen: Wirtschaftskrise und demografiebedingter Rückgang bei den Bewerbern prägen die aktuelle Lage. Dies erkennen auch die Betriebe und stellen nach wie vor ihre hohe Ausbildungsbereitschaft unter Beweis."
Peter Jäger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Düsseldorf, erklärte: "Die Chancen für junge Menschen auf einen Ausbildungsplatz sind sehr gut. Es gibt noch zahlreiche Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt in der Region Düsseldorf – diese gilt es nun zu nutzen!" Wer jetzt noch einen Ausbildungsplatz sucht oder noch Ausbildungsplätze anbieten will, sollte sich unbedingt bei der Agentur für Arbeit Düsseldorf melden. Die Arbeitsagentur ist für alle Jugendlichen unter Telefon 01801.55 51 11 (Festnetzpreis 3,9 Cent pro Minute; Mobilfunkpreise abweichend) und speziell für Arbeitgeber unter Telefon 01801.66 44 66 zu erreichen.
Die Daimler AG sagte sofort zu, als sie gefragt wurde, wie im vergangenen Jahr die "Komm auf Tour" im Sprinter-Werk an der Rather Straße aus¬zurichten. Zu den Gründen erklärte Ausbildungsleiter Jürgen van der Burgt: "Wir verbinden damit auch die Möglichkeit, in der Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass für uns Ausbildung ein wichtiges Thema ist. Außerdem zeigen wir mit diesem Engagement, dass wir auch die örtlichen Schulen auf ihrem erfolgreichen Weg zu einer guten Schule im Sinne nachhaltiger Berufsorientierung gerne unterstützen. Nicht zuletzt pflegen wir deshalb auch sechs strategische Lernpartnerschaften mit Schulen in der Landeshauptstadt."







Stand: 01.10.2009, 12:21 Uhr