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Für Technik und Bildung begeistern: MINIPHÄNOMENTA kommt in die Region

Nach der erfolgreichen exklusiven Preview in der Düsseldorfer Grundschule Helmholtzstraße startete nun offiziell die MINIPHÄNOMENTA in der Region. Unternehmerschaft Düsseldorf, die Stiftung PRO AUSBILDUNG und arbeitgeber nrw präsentieren das spannende Grundschul-Instrument in Monheim in der Alexander-von-Humboldt-Schule. Ab März folgen 20 weitere Grundschulen in Düsseldorf.

Bei der MINIPHÄNOMENTA handelt es sich um 52 einfache Experimente für den Schulflur und das Klassenzimmer, die von Prof. Dr. Lutz Fiesser, Universität Flensburg entwickelt und wissenschaftlich erprobt wurden. Die Kinder entdecken so spielerisch naturwissenschaftliche Phänomene wie „Reibungskraft – Wann rutscht der Klotz?“ oder „Blinder Fleck – Manches können wir nicht sehen“. Um den Mangel an technischen Fachkräften zu beheben, müssen junge Menschen frühzeitig an Naturwissenschaften und Technik herangeführt werden. Die MINIPHÄNOMENTA leistet dazu einen wertvollen Beitrag schon in den Grundschulen und verbessert die technischsowie naturwissenschaftliche Bildung von Kindern entscheidend. Sie fordert und fördert technisches Wissen, Neugier und Kreativität.

Die Arbeitgeber in Düsseldorf setzen die Experimentierstationen in der Landeshauptstadt ein, weil sie den Nachwuchs fördern und die damit die Innovationskraft stärken möchten. Handy, Laptop, chatten und bloggen gehören zum Alltag der jungen Menschen. Nur die Berufe und die Menschen, die diese Technik entwickeln, gelten oft als uncool. Die Folge: Es fehlt der Nachwuchs an den Hochschulen und im Fachkräftebereich. Um diese Lücke zu schließen, organisieren die Düsseldorfer Unternehmerschaft und die arbeitgebernahe Stiftung PRO AUSBILDUNG in Zusammenarbeit mit "arbeitgeber nrw" ein großes MINT-Expertennetzwerk mit Programmen und Aktivitäten vom Kindergarten bis zur Hochschule.

Mit der MINIPHÄNOMENTA soll das Unterrichtsspektrum erweitert werden, betont Dr. Heike Hunecke von "arbeitgeber nrw". Grundschulkräfte bräuchten Unterstützung, weil sie für naturwissenschaftliche und technische Themen zumeist kaum ausgebildet seien. Außerdem ständen an den Schulen selten geeignete Unterrichtsmaterialien zu Verfügung.

Christoph Sochart, Geschäftsführer der Stiftung PRO AUSBILDUNG, weiß, dass die MINIPHÄNOMENTA auch ein bewährtes Mittel zur Integration sei. Die viele Migrantenkinder beherrschen weder Deutsch noch die Sprache des Landes aus dem ihre Eltern stammten. Umso schöner ist es festzustellen, dass die Kinder eine gemeinsame Sprache finden: die Technik. Auch Kinder mit Konzentrationsschwächen werden von den Experimentierstationen gefesselt. Sprachschwache Kinder können sich im Handeln ausdrücken. Die Erfahrungen der MINIPHÄNOMENTA fasst Heike Hunecke zusammen: Technik braucht Begeisterung und Begeisterung braucht experimentieren, ausporbieren, anfassen und selber machen.

Insgesamt beteiligen sich 20 Düsseldorfer Grundschulen. Weitere Stationen in Düsseldorf sind unter anderem:

  • ab dem 18. März: GGS Bingener Weg
  • ab dem 21. April: GGS Lörick
  • ab dem 15. Mai: GGS Gerhard Tersteegen
  • ab dem 04. Juni: GGS Flurstraße
  • ab dem 09. Juni: KGS Citadellstraße

Mehr Informationen gibts im Netz: http://www.mint-nrw.de/miniphaenomenta.html



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