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Aktuelles

Ergebnis / „Taiwan Trade & Investment Seminar“ am 15.05.08 im IC-Düsseldorf

Am 15.05.08 fand im Industrie-Club Düsseldorf das Taiwan Trade & Investment Seminar statt. Das Seminar wurde aufgrund der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Taiwan External Trade Development Council (TAITRA) gemeinsam organisiert und durchgeführt. In einem Impulsreferat ging Herr Jens Nagel, Geschäftsführer des Taiwan Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, auf die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten deutscher und taiwanesischer Unternehmen ein. Für 2008 rechnet man mit einem Wirtschaftswachstum (BIP) von ca. 5 %, was u. a. durch das Tauwetter zwischen dem Festland und der Insel begünstigt wird. Durch die Aufnahme direkter Flugverbindungen wird ferner der Wochenendtourismus an Bedeutung zunehmen. Auf dem Sektor der erneuerbaren Energien entwickeln sich zunehmend vielfältige Geschäftschancen, auch im Zulieferbereich. Bisher sind in Taiwan 103 Windenergieanlagen in 13 Parks im Einsatz und das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Aber auch die Sektoren Wassermanagement, Chemie, Medizintechnik und Schiffbau einschließlich der jeweiligen Zulieferindustrie sind insbesondere für NRW-Unternehmen von besonderem Interesse. Taiwan lag 2007 mit einem NRW-Exportvolumen von 721,1 Mio € noch vor Singapur, Slowenien und Bulgarien. Im selben Jahr importieren NRW-Unternehmen Waren in einem Wert von ca. 1,417 Mrd. €, hauptsächlich IT- und elektrotechnische Erzeugnisse. Das sind 24 % aller gesamtdeutschen Importe. Frau Angela Chang ging anschließend auf die Möglichkeiten eines wirtschaftlichen Engagements vor Ort ein. Taiwan ist demnach eine hochentwickelte und stark exportabhängige Marktwirtschaft. Sie ist, gemessen am BIP, die 21. größte Volkswirtschaft und belegt im Handel mit Deutschland bei knapp 23 Millionen Einwohnern den 16. Platz. Beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf liegt Taiwan mit 16.790,- US-$ in etwa gleichauf mit Südkorea. Im Rahmen der weltweiten Arbeitsteilung gilt Taiwan als der wichtigste Zulieferer im OEM-Bereich der IT-Industrie. 98 % aller Motherboards, 83 % aller Laptops stammen z.B. aus der Produktion taiwanesischer Unternehmen, von denen wiederum viele auf dem Festland angesiedelt sind. Herr Simon Hsing stellte sodann Taiwan als Handelsdrehscheibe und als verlässlichen Partner eines Festlandsengagements vor. Aufgrund der neuen taiwanesischen Regierung werden neue Impulse für das Geschäft erwartet. Abschließend ging Klaus-Dieter Schmedding von der Commerzbank AG auf aktuelle Aspekte der Finanzierung mit Taiwan ein. Die Teilnehmer waren sehr zufrieden, zumal alles für eine Aufnahme und Intensivierung von bzw. der Geschäftsbeziehungen spricht. Der Zeitpunkt kann aufgrund der neuen politischen Rahmenbedingungen nicht besser sein. Das Angebot an Unternehmerreisen, die von der TAITRA bezuschusst und vom AHV NRW mit organisiert werden, bietet eine optimale Gelegenheit, sich ein Bild vor Ort machen zu können. Unabhängig von unserem Seminar besuchte der Vorsitzende der Chinese National Association of Industry and Commerce (CNAIC) und Vorstandsvorsitzender der TECO- Gruppe, Theodore M.H. Huang, vom 08. und 09.05.08 Berlin, um Gespräche mit Dr. Michael Fuchs MdB, dem Vorsitzenden des Taiwan-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, zu führen. Das Gespräch diente vor allem der Information über die aktuelle politische Lage in Taiwan nach den Wahlen und der Vorbereitung der 9. Sitzung des Deutsch-Taiwanesischen Kooperationsrates, die voraussichtlich im 4. Quartal dieses Jahres in Taipeh stattfinden wird. Aus diesem Anlass werden wir auch in diesem Jahr wieder eine Delegationsreise nach Taiwan organisieren. Über die genauen Details der Reise wird rechtzeitig informiert, damit möglichst vielen Unternehmen eine Teilnahme ermöglicht werden kann. Gerne nehmen wir schon heute auch Ihre Anregungen auf, um diese in die Planung mit einfließen zu lassen. Weitere Informationen können in der Geschäftsstelle angefragt werden.

TERMINÄNDERUNG!


2. Rhein-Indien Tag am 13. November 2008 / “Marktchancen nutzen, Indien erleben, verstehen, teilhaben“

Wissen transferieren, Anwendungen lehren und Synergien für die gemeinsame wirtschaftliche Zukunft ausloten und umsetzen waren die Grundthemen des „Indo-German Symposiums“, welches im Februar in Bangalore unter der Federführung von Achim Schulz, Mitinhaber der DIAMANT Metallplastic GmbH aus Mönchengladbach erfolgreich durchgeführt wurde.

In Kooperation mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Rhein-Kreis Neuss und der Diamant Metallplastic mbH sowie dem Indo German Institute of Technology (IGIT) führen wir gemeinsam am 25.09.09 den 2. Rhein-Indien Tag auf Schloss Langwaden in Grevenbroich durch. Es werden verschiedene Workshops angeboten, so z.B. aktuelle Rechtsfragen zum Vertriebsaufbau in Indien. Weitere fachbezogene Themen sind Automotive, Maschinenbau (Werkzeugmaschinen), Mikromechanik und die Nanotechnologie. Neben hochkarätigen Vertretern aus Wissenschaft und Politik werden auch Unternehmen aus Indien erwartet, die Interesse an Kooperationen mit deutschen Unternehmen auf unterschiedlichen Feldern haben. Das Programm mit Kontaktdaten finden Sie tagesaktuell unter http://igit-vtu.com/de/veranstaltungen/2.Rhein-Indien-Tag/ Die Teilnahme ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig. Unser 2. Rhein-Indien Tag bietet eine optimale Plattform für einen gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch und das unabhängig von der Branche!


Risikomanagement im Außenhandel am 29.10.2008 in Mönchengladbach

Die im grenzüberschreitenden Warenverkehr maßgeblichen Bestimmungen unterliegen einem ständigen Wandel. Davon ist das EU-Zollrecht im besonderen Maße betroffen, da hier der "Spagat" zwischen der Vereinfachung der Zollabwicklung und der Umsetzung der Sicherheitsbestrebungen im internationalen Warenverkehr entsprochen werden muss nehmen die Anforderungen an alle im- und exportorientierten Unternehmen erheblich zu, z..B. in Form der Prüfung der Ausfuhrfähigkeit der Waren oder der Berücksichtigung von Maßnahmen zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Die Abwicklung im Unternehmen wird zudem durch den Einsatz moderner Medien auch für den Zoll transparenter; die Zahl der Zollprüfungen steigt an, gleichzeitig werden Verfehlungen strenger geahndet. Betroffen hiervon sind alle Außenhandelsunternehmen, unabhängig von der Betriebsgröße.

"Risikomanagement im Außenhandel"

Die IHK Mittlerer Niederrhein führt daher u.a. in Kooperation mit dem Aussenhandelsverband Nordrhein-Westfalen (AHV NRW) e.V. am 29.10.2008 das IHK-Forum Zoll "Risikomanagement im Außenhandel" in Mönchengladbach (Haus der Erholung) durch. Unsere gemeinsame Veranstaltung bietet eine Kombination von Fachvorträgen, Workshops und Diskussionsforen. Diskutieren Sie mit unseren Experten über individuelle Strategien zur Risikominimierung und informieren Sie sich u.a. über die aktuellen Entwicklungen im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht. Weitere Einzelheiten zum Programm und der Anmeldung finden Sie hier. Das Teilnehmerentgelt beträgt 50 €. Anmeldungen bitte direkt an die IHK Mönchengladbach senden.


Sanktionsklauseln und Akkreditivbedingungen

Einzelne asiatische Banken, aber nicht allein aus dieser Region, fügen in die Akkreditivbestim-mungen immer mehr Sanktionsklauseln ein. Nachfolgend ein Beispiel, welches unserem Schwesterverband, Verein Hamburger Exporteure (VHE) e. V. herangetragen wurde: „Pursuant to the United Nations sanctions and relevant regulations, we shall not handle or deal with any documents, shipments, goods, payments and/or transactions that may relate, directly or indi-rectly, to any sanctioned countries, persons or parties, accordingly, any presentation that may violate the afore said condition, may be rejected without any liability on our part.” Folge derarti-ger Klauseln ist eine wachsende Rechtsunsicherheit für den Akkreditivbegünstigten, darüber hinaus wird das Institut des Akkreditivs durch derartige Bestimmungen unnötig überfrachtet und in seiner Bedeutung beschädigt. Der AHV NRW teilt die Einschätzung. Der VHE hat diese Prob-lematik bereits an den Bundesverband Deutscher Banken herangetragen. Von der Seite wurde uns die Zunahme derartiger Sanktionsklauseln bestätigt. Diese beunruhigende Entwicklung wurde auf unsere Initiative nunmehr durch den Bankenverband an die Internationale Handels-kammer in Paris herangetragen. Eine Lösung ist gleichwohl kurzfristig noch nicht erkennbar. Weitere Erfahrungsberichte nimmt die AHV-Geschäftsstelle gerne entgegen.

Exportkontrollseminare im Rahmen der Verbandskooperation mit dem VDMA

Auch in diesem Jahr wird die erfolgreiche VDMA / BDEx - Verbandskooperation im Rahmen der gemeinsamen Durchführung von Exportkontrollseminaren fortgesetzt. Das vom VDMA beauftragte Maschinenbau-Institut wird daher im Mai, September und im November das Exportkontrollseminar „Einführung in die Exportkontrolle“ anbieten. Der „Klassiker“ vermittelt Basis-Know-how im Außenwirtschaftsrecht, das heute in jedem exportierenden Unternehmen vorhanden sein muss. Das Seminar hilft, Risiken im Rahmen der Auftragsakquisition und –abwicklung zu reduzieren, unnötige Konflikte mit Kunden zu verhindern, überhöhten und ggf. überflüssigen Aufwand im Bereich der Exportkontrolle zu vermeiden sowie juristische und politische Probleme besser in den Griff zu bekommen. Weitere Einzelheiten sind über info@ahvnrw.dev erhältlich.


Erfolgreiche Mitgliederversammlung einschl. Vortragsveranstaltung mit Diskussion

Am 07.04.08 führte der AHV NRW e. V. seine diesjährige Mitgliederversammlung durch. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung und Vorstellung neuer Mitgliedsfirmen, die erstmals an einer Mitgliederversammlung teilgenommen haben. Im öffentlichen Teil hielt Herr Sebastian van Delden, Bereichsleiter Gaseinkauf Ost der E.ON Ruhrgas AG, einen Vortrag zum Thema: Sicherheit der Energieversorgung als Erfolgsfaktor im globalen Außenhandel – Chancen und Risiken für die NRW- Wirtschaft am Beispiel der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen“.

Vertreter ausländischer Generalkonsulate, z.B. der USA, der Russischen Föderation, der Republik Belarus und Japans hörten den Ausführungen und der sich anschließenden Diskussion aufmerksam zu. Der Anteil von Erdgas am Primärenergieverbrauch ist in den letzten 40 Jahren in Europa kontinuierlich gewachsen. Der deutsche Markt und somit auch NRW werden auch in Zukunft zu den größten Erdgasverbrauchsmärkten innerhalb Europas gehören. Allerdings wird durch das steigende Nachfragewachstum in Europa und den gleichzeitigen Rückgang der Eigenproduktion von Erdgas die Importabhängigkeit auf gut 30 % ansteigen. Neben der physischen Versorgungssicherheit, d.h. des Vorhandenseins der Transportkorridore in Ost- und Südosteuropa kommt der politischen Versorgungssicherheit ebenfalls eine hohe Bedeutung zu. Voraussetzung für die Energieversorgungssicherheit in Europa und somit unmittelbar auch für die NRW-Wirtschaft bleiben klare und verlässliche politische Rahmenbedingungen. Das Fazit seines Vortrages war u. a., dass der internationale Beschaffungswettbewerb zunehmen wird. Durch neue Formen der Kooperation unter Berücksichtigung gegenseitiger Interessen wird eine Basis für nachhaltige Lieferbeziehungen geschaffen. Durch die neuen Formen von Kooperationen, besonders im Down- und Upstreambereich, ergeben sich für Unternehmen in NRW interessante Geschäftsmöglichkeiten. Das schließt gemeinsame Infrastrukturprojekte in den erdgasfördernden Ländern mit ein. Zu weiteren Einzelheiten zum Vortrag sowie zur Mitgliederversammlung steht Ihnen die AHV-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung. Beim gemeinsamen Imbiss konnten die mehr als 70 Gäste aus ganz NRW interessante Gespräche führen und neue Formen der Kooperation ausgelotet bzw. vertieft werden.

USA / Auswirkungen des 100%-Scanning

Die USA haben am 27.07.2007 ein neues Gesetz zur Sicherheit von Frachtcontainern verabschiedet, dass ab dem Jahre 2012 die Durchleuchtung sämtlicher Container mit Ziel USA bereits im Abgangshafen verlangt. Das Gesetz könnte die europäischen Exporteure mit erheblichen Mehraufwendungen in finanzieller, personeller und zeitlicher Hinsicht belasten, die letztlich zu einer Erhöhung der Transaktionskosten führen. Betroffen sind nicht nur Unternehmen mit US-Geschäft, sondern auch solche, die nicht in die USA exportieren, denen aber aufgrund verzögerter Abfertigung mögliche Folgekosten entstehen. Die Europäische Kommission hat bisher jede Gelegenheit genutzt, den US-Behörden die ablehnende Gemeinschaftshaltung zu dieser Gesetzgebung klar zu machen. Beim letzten Treffen der Generalzolldirektoren in Brüssel am 28.11.2007 wurde vereinbart, dass die Kommission eine vorläufige Note erstellt, in der die möglichen Auswirkungen auf die EU-Häfen, den internationalen Handel und den Seeverkehr beschrieben werden, sofern das entsprechende US-Gesetz tatsächlich in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollte. Um die Vorbereitung dieser Note zu unterstützen, wurden die Wirtschaftsverbände gebeten, sachdienliche Erkenntnisse zu übermitteln. Wir wären Ihnen dankbar, wen Sie uns konkrete Mehraufwendungen und Kosten nennen könnten, die Ihnen durch die neue Gesetzgebung voraussichtlich entstehen.

NRW-Auslandsmesseprogramm 2008


Das Land Nordrhein-Westfalen wird sich im kommenden Jahr voraussichtlich an den nachfolgenden Veranstaltungen offiziell beteiligen:

1.) „Indian Automotive Industry”, New Delhi / Indien, 10.-17.01.08 (Info-Center)
2.) „Arab Health Messe für Medizintechnik, Krankenhausbedarf“, Dubai / V.A.E., 28.-31.01.08 (Info-Center)
3.) “WIN World of Industry”, Istanbul / Türkei, 07.-10.02.08 (Info-Center)
4.) “3 GSM World Congress”, Barcelona / Spanien, 11.-14.02.08 (Gemeinschaftsstand)
5.) “Expomin Latin American Mining”, Santiago de Chile, 15.-18.04.08 (Info-Center)
6.) „TransRussia Transport, Logistik“, Moskau / Russland, 22.-25.04.08 (Info-Center)
7.) „Euro Expo Furniture“, Moskau / Russland, 13.-17.05.08 (Gemeinschaftsstand)
8.) „Transport und Logistik“, Shanghai / China, 17.-19.06.08 (Info-Center)
9.) “Bio-Technology”, San Diego / USA, 18.-21.06.08 (Info-Center)
10.) „Ugol&Mining Bergbautechnologie“, Donezk / Ukraine (Gemeinschaftsstand)
11.) „International Hardware Show”, Shanghai / China, 17.-19.09.08 (Info-Center)
12.) „Eisen-, Stahl-, Gießereitechnologie“, Istanbul / Türkei, 16.-19.10.08 (Info-Center)
13.) „Interbuild Baumesse“, Birmingham / Großbritannien, Oktober (Gemeinschaftsstand)
14.) “China Coal Expo”, Peking, 04.-07.11.08 (Info-Center)
15.) “GTS German Technology”, Bangkok / Thailand, 13.-16.11.08 (Info-Center)
16.) “The Big 5 Building, Water, Environment”, Dubai, 23.-27.11.08 (Info-Center)
17.) „Pollutec Umweltmesse“, Lyon / Frankreich, 02.-05.12.08 (Gemeinschaftsstand)

Weitere Infos hinsichtlich der Beteiligungsmöglichkeiten: NRW.International GmbH, Frau Palaschinski, Tel.: 0211/71067112, miriam.palaschinski@nrw-international.de .



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