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AHV NRW Außenhandelsverband Nordrhein-Westfalen e.V.
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Aktuelle Nachrichten aus dem Verband
NRW-Länderworkshop "Brasilien / FIFA - Worldcup 2014 und Olympia 2016: Beteiligungsmöglichkeiten an Ausschreibungen aus erster Hand"
Brasilien hat sich von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise gut erholt. Die Wirtschaft befindet sich wieder auf Wachstumskurs. So wird für 2010 mit einer nachhaltigen Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 5 - 8 % gerechnet, nachdem es 2009 noch bei 0 % lag. Unternehmen aus NRW haben traditionell eine gute Ausgangssituation an der Wachstumsdynmaik der achtgrößten Volkswirtschaft der Welt teilzuhaben. Brasilien zählt zu den Wachstumsmärkten der Zukunft. Die anstehenden Großereignisse, wie die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die olympischen Spiele 2016 werfen ihre Schatten voraus und werden die wirtschaftliche Entwicklung weiter vorantreiben. Nach Aussage von Standard & Poor´s werden in den kommenden fünf Jahren mehr als 500 mrd. US-$, u.a. für Staudämme, Raffinerien, Off-Shore-Ölförderung, Ethanoldestillen, Straßen und Häfen investiert. Das Land hat einen großen Nachholbedarf, insbesondere im Bereich der Infrastruktur und der damit verbundenen Zulieferindustrien. Inwieweit Unternehmen aus NRW am Auftragsboom partizipieren können, wird Gegenstand eines NRW-Länderworkshops sein, den der AHV NRW e. V. am 02.09.2010 in Düsseldorf durchführen wird. Interessierte Unternehmen wenden sich bitte an info@ahvnrw.de . Für Mitglieder des AHV NRW e. V. ist die Teilnahme kostenfrei.
NRW-Länderworkshop "Niederlande & Belgien: Baustoffhandel, Bau- und Ausbauhandwerk / Niederlande und Belgien im Vergleich " am 08.09.10
Baustoffe, Ausrüstungen einschließlich Werkzeuge, Sanitärprodukte, Haustechnik und weitere bauwirtschaftliche Produkte und dazugehörige Dienstleistungen aus NRW genießen in den Benelux-Staaten einen ausgezeichneten Ruf. Die Qualität des Angebots sowie das Preis-Leistungsverhältnis sind wichtige Pluspunkte deutscher Unternehmen, zumal in Belgien die Preise für Baumaterialien deutlich höher liegen als in Deutschland. Vor dem Hintergrund, dass in Belgien eine von drei Wohnungen älter als 60 Jahre ist und dass 73 % der Bevölkerung in der eigenen Wohnimmobilie leben, ergeben sich gute Marktaussichten sowohl für das Handwerk als auch für die Zulieferer aus dem baunahen Bereich. Hinzu kommt die Tatsache, dass die verfügbaren Einkommen in Flandern und Brüssel zu den höchsten innerhalb der EU zählen. Leitmesse ist die jährlich stattfindende "Batibouw", die vom 24.02.-06.03.2011 in Brüssel wieder stattfinden wird. Ähnlich gestaltet sich die Situation in den Niederlanden. 2010 sind wieder deutlich ansteigende Umsatzzahlen im Baubereich zu verzeichnen. Maßgeblich für das Auftragspotenzial sind die ehrgeizigen Pläne der niederländischen Regierung im HInblick auf die Anzahl der neu zu schaffenden Wohneinheiten sowie in Bezug auf die ambitionierten Klimaziele, die u.a. durch die forcierte Energieinsparung mit Hilfe von Fördermaßnahmen in Gebäuden realisiert werden sollen. Auf der "Bouwbeurs", die vom 07.02.-12.02.2011 in Utrecht stattfinden wird, wird es einen nordrhein-westfälischen Firmengemeinschaftsstand geben. Gemeinsam mit der Handwerkskammer zu Köln sowie in Kooperation mit NRW.International wird der AHV NRW am 08.09.2010 einen NRW-Länderworkshop durchführen. Zielgruppe sind Entscheidungsträger aus Handwerk, Handel, Industrie und Architektur mit folgendem Produktangebot einschließlich Dienstleistungen: Baustoffe, Bauzubehör, -werkzeuge, -systeme, -beschläge, Fenster und Türen, Garagentore, Innenausbau, Inneneinrichtungen, Bodenbeläge, Wandverkleidungen, Heizungs- und Energietechnik sowie Energieeinsparung, Sanitärausstattung, Elektrotechnik, Möbel, Sicherheitstechnik, Farben, Fassadensystem und Dachbau. Weitere Einzelheiten sind unter info@ahvnrw.de erhältlich.
NRW-Länderworkshop Ungarn / Herausforderungen und Perspektiven im Personalmanagement am 23.09.2010 in Düsseldorf
Deutschland ist für Ungarn mit Abstand der wichtigste Handelspartner, sowohl was die Ein- als auch die Ausfuhren betrifft. So importierten Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr Waren im Wert von 2,185 Mrd. Euro. Umgekehrt wurden von NRW aus Waren im Wert von 1,977 Mrd. Euro exportiert. Die Zahlen belegen, dass Ungarn insbesondere als Teile-Lieferant in die weltweite Wertschöpfungskette diverser Industriebereiche eingebunden ist. Neben der Errichtung eines neuen PKW Montagewerkes der Daimler AG in Kecskemét, der Realisierung weiterer Großprojekte in den Bereichen Energie, Straßenbau und Umwelt werden Wachstumsimpulse von der Elektro-Industrie und Kfz-Teileherstellung erwartet. Auch die Bauwirtschaft verspricht wieder Wachstum, nicht zuletzt durch die Auflegung des sogenannten KÉK-Programms (Komplexes Gebäudeenergie- und Klimaschutzprogramm). Mit seinen rund 10 Millionen Einwohnern verfügt das Binnenland über gut ausgebildete Arbeitskräfte und eine funktionierende Infrastruktur. Im Rahmen des NRW.Europa Netzwerkes führt der Aussenhandelsverband Nordrhein-Westfalen (AHV NRW) e. V. in Zusammenarbeit mit unternehmer.nrw (Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW e.V.) und der Wirtschaftsabteilung der ungarischen Botschaft am 23.09.2010 einen NRW-Länderworkshop zum Thema: "Herausforderungen & Perspektiven im Personalmanagement" durch. Weitere Einzelheiten sind unter info@ahvnrw.de zu erfahren.
AHV NRW feiert verbandspolitischen Erfolg / Erleichterungen in der Exportkreditversicherung
Unsere monatelangen Bemühungen für eine Verbesserung bei den Instrumenten der staatlichen Exportkreditversicherung waren erfolgreich. Die beschlossenen Maßnahmen bei den Instrumenten sind für die nordrhein-westfälischen Unternehmen eine große Hilfe und sorgen für Planungssicherheit. In den zurückliegenden zwei Jahren hat die staatliche Exportkreditversicherung ihre besondere Bedeutung für den nordrhein-westfälischen Export unter Beweis gestellt. Der Interministerielle Ausschuss für Exportkreditgarantien hat somit umfangreiche Erleichterungen für die exportierende Wirtschaft beschlossen Die bis Jahresende 2010 befristete Möglichkeit, optional einen Selbstbehalt von nur 5 % in Anspruch zu nehmen, wurde um drei Jahre verlängert. Damit hat der Bund einen weiteren signifikanten Schritt gemacht, die vom Exporthandel stets kritisierte Ungleichbehandlung von Lieferantenkreditdeckungen und Finanzkreditdeckungen zu überwinden. Darüber hinaus wurde auch der Wunsch des AHV NRW nach einer APG (Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung) auf Fremdwährungsbasis umgesetzt. So is es nun möglich, eine APG auf US-$ Basis abzuschließen. Damit wird der Exporteur um das Wechselkursrisiko zwischen Fälligkeitsdatum und Entschädigungsdatum entlastet. Auch in diesem Bereich wurde Berechenbarkeit erzielt. Der Bundesverband des Deutschen Exporthandels (BDEx) konnte sich somit aufgrund der aktiven Mitwirkung u. a. der Mitgliedsunternehmen des AHV NRW optimal für o.g. Verbesserungen einbringen.
Status Quo der Zollunion zwischen Russland - Belarus - Kasachstan
Unter Berücksichtung des am 10.03.2010 durchgeführten NRW-Länderworkshops "Russland / Vertrieb und Logistik 2010" bleibt festzuhalten, dass mit der Zollunion ein einheitlicher Binnenmarkt erreicht werden soll. Sie ist am 01.06.2010 auf bilateraler Basis in Kraft getreten, wobei Belarus zunächst außen vor bleibt. Für die praktische Umsetzung lässt sich schon heute herauskristallisieren, dass in der Zukunft die Einfuhrumsatzsteuer nicht mehr vom Zoll vereinnahmt werden soll, sondern vom Finanzamt. Das kann dazu führen, dass die Einfuhrumsatzstuer erst zum 20. des Folgemonats bezahlt sein muss, was wiederum von Vorteil sein kann. Die Verzollung wird auf jeden Fall dort stattfinden, wo das Importuntenrehmen resident ist, d.a. ansässig ist. Mit der Umsetzung werden viele Verordnungen und Gesetze angepasst. Es gilt daher, flexibel zu reagieren und sich permanent informiert zu halten. Der AHV NRW e. V. steht diesbezüglich mit seinem Mitgliedernetzwerk zur Verfügung.
Luftfrachtsicherheit / "Bekannter Versender" nur nach Validierung
Mit dem 29.04.2010 treten neue Vorschriften zur sogenannten "sicheren Lieferkette" infolge der EU-Luftsicherheitsverordnung und deren neuen Durchführungsbestimmungen in Kraft. Die Mitglieder des Verbandes wurden bereits umfassend über die Konsequenzen informiert. Seit dem 29.04.2010 wird nur noch derjenige als "bekannter Versender", i.d.R. der Exporteur, anerkannt, der eine behördliche Zulassung (Luftfahrtbundesamt) vorweisen kann und damit in einer EU-weiten Datenbank als solcher registriert ist. Nicht registrierte Versender werden ihre Luftfracht einer kostenpflichtigen Sicherheitskontrolle zuführen müssen, bevor sie ins Flugzeug kommt. Den von den Luftfrachtspediteuren, die sog. "Reglementierten Beauftragten", bis zum 28.04.209 gelisteten "bekannten Versendern" ist eine Übergangsfrist von bis zu drei Jahren nach dem Inkrafttreten der neuen Rechtslage eingeräumt worden. Weggefallen ist gleichzeitig die bisherige "Unterauftragnehmererklärung", die durch eine "Transporteurserklärung" abgelöst worden ist. Die neue Erklärung deckt jedoch nur noch die reine Transportdienstleistung ab, die von Subunternehmen im Auftrag eines reglementierten Beauftragten bzw. bekannten Versenders durchgeführt wird. Diese umfasst nicht die Lagerhaltung und die Verpackungsdienstleistung. Betreffend dieses Wegfalls der Unterauftragnehmererklärung ist der AHV NRW gemeinsam mit seinen Schwesterverbänden auf politischer Ebene bereits aktiv geworden.
AHV NRW Unternehmertag mit Gastvortrag zum Thema: "Usbekistan - Wachstumsmarkt entlang der Seidenstrasse" am 26.04.2010
Am Montag, 26.04.2010, fand der diesjährige AHV NRW Unternehmertag in Düsseldorf statt. Vor rund 100 Vertretern aus NRW wurde das zentralasiatische Land vorgestellt. Flankiert wurde die Veranstaltung durch die aktive Mitwirkung des Bundeswirtschaftsministeriums sowie des Auswärtigen Amtes. Der Gastredner, der Botschafter der Republik Usbekistan, S.E. Dilshopd Akhatov, hielt einen Impulsvortrag zum Thema:
"Usbekistan / Wachstumsmarkt entlang der Seidenstrasse"
Mit seinen 28,8 Millionen Einwohnern ist Usbekistan das bevölkerungsreichste Land innerhalb Zentralasiens. Der Internationale Währungsfonds und die Weltbank prognostizieren für dieses Jahr eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 8 %. Somit rückt das Land entlang der Seidenstrasse in den Fokus der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. Bereits 2009 stammten 18 % der deutschen Gesamtexporte aus Nordrhein-Westfalen. Zu den Wachstumstreibern in den kommenden Jahren zählen u.a. der Handel, die Industrie, der Lebensmittel- und Textilsektor sowie die Bauindustrie einschließlich der jeweiligen Zuliefererindustrien. Usbekistan ist der drittgrößte Baumwollexporteur der Welt und ist reich an Bodenschätzen wie z.B. Erdöl, Erdgas, Uran, Gold, Silber, Silizium, Zink. Molybdän und Kupfer. DIe Energieversorgung basiert auf derzeit 42 Kraftwerken mit einer Gesamtkapazität von 12.300 Megawatt. Bei der Stromerzeugung hat Erdgas einen Anteil von 77 %, Wasserkraftwerke produzieren 12 % der benötigten Elektrizität. Umfangreiche Infrastrukturprojekte runden das Marktpotential für nordrhein-westfälische Unternehmen ab. In der Nähe des internationalen Flughafens und der Industriestadt Navoi entsteht derzeit die erste Freihandels- und Industriezone Usbekistans. Usbekistan ist und bleibt ein schwieriger Markt, der mit vielen Unwägbarkeiten behaftet ist. Durch den intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch konnten viele Impulse gesendet und empfangen werden. An Usbekistan interessierte Unternehmen können sich gerne an die AHV-Geschäftsstelle wenden.
Praktikerworkshop "Verzahnung & Plausibilitätsprüfung von internationalen Kauf-, Fracht- und Versicherungsverträgen" in Düsseldorf
Der Aussenhandelsverband Nordrhein-Westfalen (AHV NRW) e. V. führte am 23.03.2010 in seiner Geschäftsstelle einen Workshop zum Thema: "Verzahnung & Plausibilitätsprüfung von internationalen Kauf-, Fracht und Versicherungsverträgen" durch. Ziel des Workshops war u.a. die Schaffung einer Transparenz in den Gestaltungsmöglichkeiten auf der Kauf-, Fracht- und Versicherungsvertragsebene, das Beseitigen von Wissenslücken und das Herausarbeiten von Handlungsempfehlungen für den Arbeitsalltag. Zielgruppe sind Entscheidungsträger aus den Bereichen Vertrieb, Controlling, Recht und kaufmännischer Auftragsabwicklung. Weitere Einzelheiten auf Anfrage unter info@ahvnrw.de
AHV NRW / Exportmotor springt langsam wieder an
"Die Erholung des nordrhein-westfälischen Außenhandels hat ihren Ursprung außerhalb der EU. Die wirtschaftliche Belebung, allen voran in den Schwellenländern, führt zu einer langsam steigenden Nachfrage nach nordrhein-westfälischen Produkten. Der im November 2009 verzeichnete erneut starke Rückgang der Importe um 16,2 % ist jedoch ein Beleg dafür, dass sich noch immer ein Großteil der nordrhein-westfälischen Außenhandelsunternehmen im Leerlauf befindet." Dies erklärte Udo Völker, Vorsitzender des Aussenhandelsverbandes Nordrhein-Westfalen (AHV NRW) am 25.01.2010 in Düsseldorf. Information und Technik Nordrhein-Westfalen hatte als Statistisches Landesamt zuvor die Außenhandelszahlen NRW für November 2009 veröffentlicht. Die Nordrhein-Westfälische Wirtschaft exportierte im November 2009 Waren im Wert von 12,3 Milliarden Euro. Wie das Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 4,9 % weniger als im November 2008. Der Wert der Importe war mit 12,5 Milliarden Euro um 16,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren im November 2009 mit 7,8 Milliarden Euro um 9,0 % gerigner aus als vor Jahresfrist. Auch der Wert der Importe aus den EU-Ländern verringerte sich in diesem Zeitraum um 16,9 % auf 7,8 Milliarden Euro. Für den Zeitraum von Januar bis November 2009 ermittelten die Statistiker einen Rückgang der Exporte um 20,7 % auf 126,9 Milliarden Euro. Der Wert der Importe sank um 22 % auf 134,7 Milliarden Euro. "Zwar springt der Exportmotor langsam wieder an, doch noch läuft er nicht rund. Nach heutiger Einschätzung wird es noch mindestens zwei Jahre dauern, um auf das Niveau vor Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zu kommen. Der Motor darf nicht durch eine drohende Kreditklemme abgewürgt werden. Der starke Rückgang des Außenhandels in den vergangenen Monaten wird sich jetzt nach und nach in den Bilanzen der NRW-Unternehmen widerspiegeln, was dann auch zu einer Neubewertung seitens der Banken führen wird. Die Politik ist hierbei besonders gefordert, die bereits vorhandenen staatlichen Finanzierungsinstrumente weiter zu verbessern und ggf. einer Nachjustierung zu unterziehen. Exemplarisch sei hier insbesondere die Forderung nach einer dauerhaften Absenkung des Selbstbehalts von 10 % auf 5 % im Rahmen der staatlichen Exportkreditversicherung über den 31.12.2010 hinaus" , sagte Udo Völker abschließend.
NRW-Unternehmerreise nach Belgien / Bauwirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen made in NRW (Besuch der Messe "Batibouw 2010")
Der AHV NRW e. V. hat sich gemeinsam mit der Handwerkskammer zu Köln dafür eingesetzt, nordrhein-westfälische Unternehmen verstärkt für den belgischen Markt zu interessieren. Unter Federführung der Handwerkskammer zu Köln sowie in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, den IHKn in NRW, vertreten durch die IHK-Nordwestfalen, bietet der AHV NRW im Rahmen von NRW.International die Teilnahme an der Marktkontaktreise Belgien / Batibouw an. Sie findet vom 25.02. - 26.02.2010 statt. Die Reise richtet sich an Unternehmen, die neue Märkte für ihre bauwirtschaftlichen Produkte und Dienstleistungen suchen und sich ein eigenes Bild von ihren Marktmöglichkeiten verschaffen wollen. Für deutsche Hersteller, Händler und Handwerker ist der wachstumsorientierte belgische Bausektor sehr lukrativ. Deutschland ist wichtigster Im- und Exportpartner des Landes. Auf NRW bezogen lag Belgien 2008 sowohl bei der Einfuhr als auch bei der Ausfuhr jeweils auf Rang 5 der für NRW-Unternehmen wichtigsten Beschaffungs- und Absatzmärkte. Die Qualität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen sowie das Preis-Leistungsverhältnis gelten als große Pluspunkte deutscher Unternehmen in Belgien. Dies gilt insbesondere für die Bauwirtschaft, da neben den hohen Preisen für Grundstücke auch die Preise für Baumaterialien in Belgien deutlich höher liegen. Der Modernisierung des Gebäudestandes kommt eine besondere Bedeutung zu. Mehr als 40 % aller Aufträge in 2008 betrafen Renovierungen; Tendenz steigend. Vor dem Hintergrund, dass eine von drei Wohnungen älter als 60 Jahre, 73 % der Bevölkerung in der eigenen Wohnimmobilie lebt und das verfügbare Einkommen der Belgier in Flandern und Brüssel zu den höchsten in der EU zählt, ergeben sich perspektivisch gute Marktaussichten für die fokussierten Teilnehmer aus der deutschen Baubranche. Weitere Einzelheiten unter info@ahvnrw.de , Telefon: 0211/66908-28
E-Business: Kostensenkungspotenziale für Verlader & Spediteure in der Logistik
Am 15.01.2010 fand in der AHV NRW Geschäftsstelle der Workshop "Kostensenkungspotentiale für Verlader und Spediteure in der Logistik" statt., bei dem insbesondere Möglichkeiten einer elektronisch unterstützten Auftragsabwicklung mit Schwerpunkt Versandlogistik erörtert und diskutiert wurden. Die Erfahrungen eines Konzernvertreters waren für die Teilnehmer besonders interessant und aufschlussreich. Über eine webbasierte IT-Platform, z.B. über www.nextcargo.com werden grundsätzlich und unabhängig von der Verkehrsart alle Transporte über 1 Tonne ausgeschrieben. Die zur Abgabe eines Angebots eingeladenen Logistikpartner müssen im Vorfeld verladerspezfisiche Voraussetzungen erfüllen, wie z.B. luftgefederte LKWs. Das verwendete Freight Management IT-System von Nextcargo ist keineswegs eine Frachtbörse. Die Entscheidung über die Auftragsvergabe erfolgt eben nicht ausschließlich unter Kostengesichtspunkten. Der Anwender betrachtet bei Auftragsvergabe gesamtheitlich das Netzwerk und das Portfolio des Logistikpartners, die angebotene Variante (z.B. Carrier / Laufzeit), die Kosten sowie die persönlichen Erfahrungen. Weitere Hintergrundinformationen sind über die AHV-Geschäftsstelle erhältlich.
Sonderrundschreibendienst "Marktplatz / Aktuelle Geschäftsanfragen & Ausschreibungen" immer beliebter
Mitgliedsunternehmen des AHV NRW nehmen immer mehr von der Möglichkeit Gebrauch, über den Sonderrundschreibendienst "Marktplatz / Aktuelle Geschäftsanfragen & Ausschreibungen" neue Geschäfte zu generieren. Geschäftsangebote und Anfragen der Mitgliedsunternehmen , Geschäftsangebote diverser Außenwirtschaftsförderungsinstitutionen aus dem In- und Ausland werden übersichtlich und kompakt aufbereitet und dargestellt. Ein Großteil davon ist nicht im Internet oder ansonsten zeitnah frei zugänglich. Der Sonderrundschreibendienst umfasst ferner Ausschreibungen aus dem Ausland. Interessierte Firmen, die sich für eine Mitgliedschaft im AHV NRW e. V. interessieren, wenden sich bitte an die Geschäftsstelle. info@ahvnrw.de , Tel.: 0211/66908-28 (-0).
Bericht / "NRW-Unternehmerreise nach Kasachstan" vom 22.09. - 26.09.09 mit ganztägiger Kooperationsbörse
Mit großem Erfolg führte der AHV NRW e. V. gemeinsam mit NRW.International unter der Federführung der IHK Köln in der Zeit vom 21.09. - 26.09.09 eine Unternehmerreise nach Kasachstan durch. Stationen waren Astana, Karaganda und Almaty. Für die Teilnehmer war insbesondere die perfekt organisierte Kooperationsbörse, die am 24.09.09 in Almaty stattfand, ein Erfolg. Dank der tatkräftigen Unterstützung seitens des Delegiertenbüros der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien konnten für die nordrhein-westfälischen Untenehmen zielgerichtet mögliche Kooperationspartner gefunden werden. Im Rahmen der Nacharbeit gibt es bereits mehrere konkrete Ansätze für den möglichen Abschluss von Verträgen. Abgerundet wurde die Unternehmerreise durch die Teilnahme an dem "11.Tag der Deutschen Wirtschaft in Kasachstan". Die kasachsische Wirtschaft kann seit Ende der 90er Jahre mit einer eindrucksvollen Entwicklung aufwarten. Kasachstan bleibt auch in der Krise für nordrhein-westfälische Unternehmen der mit Abstand bedeutendste Handels- und Kooperationspartner in Zentralasien. Nach Kasachstan gehen mehr als drei Viertel aller Lieferungen Deutschlands in die Region. Das Land hat als Standort für Investitionen und Handel eine Reihe von Trümpfen in der Hand. Neben großen Infrastrukturvorhaben und der hohen Nachfrage nach Ausrüstungen und Materialien für den reichen Rohstoffsektor besteht auch ein enormer Modernisierungsbedarf in der verarbeitenden Industrie. Der Ausbau und die Diversifizierung der kasachischen Wirtschaft wird weiterhin von der Regierung vorangetrieben. In den zahlreich geführten Gesprächen wurde deutlich, dass die kasachsische Regierung ein starkes Interesse an deutschen Investitionen hat, doch auch der Handel bietet ebenfalls gute Möglichkeiten für eine Geschäftstätigkeit. Die Herausforderung liegt allerdings, bedingt durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, in der Finanzierung sowie in der Absicherung von grenzüberschreitenden Transaktionen. Weitere Hintergrundinformationen zur durchgeführten Unternehmerreise unter info@ahvnrw.de , Tel.: 0211/66 908-28 (-0).
Verbandspolitischer Erfolg für NRW-Unternehmen "Exportgeschäfte innerhalb der EU endlich wieder absicherbar"
Die Entscheidung der Europäischen Kommission zur Ausdehnung der Unterstützung für kurzfristige Exporte auf alle EU- und OECD-Staaten ist ein großer verbandspolitischer Erfolg. Gerade für die nordrhein-westfälischen Unternehmen, die auf den Weltmärkten zuhause sind, gibt diese Entscheidung Rückenwind für die Absicherung von Exportgeschäften. In NRW sind mehr als ein Viertel der Arbeitsplätze vom Außenhandel abhängig. Im vergangenen Jahr gingen etwa zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte in die EU-Länder. Bevor die Weltwirtschaft aufgrund der Finanzkrise aus den Fugen geriet, gab es eine Vielzahl von privaten Versicherungsunternehmen, die eine Exportkreditversicherung in die EU- und OECD Staaten angeboten haben. Mit einer solchen Spezialversicherung können sich nordrhein-westfälische Exporte gegen wirtschaftliche und zum Teil politische Risiken absichern. Trotzdem sind die Exporte, insbesondere durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, massiv zurückgegangen. Für die Exporteure wurde es zunehmend schwieriger, bestehende Geschäfte abzuwickeln, da die Finanzierung und Absicherung von Seiten der Banken und privaten Versicherungen stark zurückgefahren wurde. Es ist klar, dass die staatliche Exportkreditversicherung die private Versicherungswirtschaft nicht ablösen darf. Sobald sich die wirtschaftliche Lage wieder normalisiert hat und man wieder von sog. "marktfähigen Risiken" sprechen kann, sollte sich der Staat wieder aus dem Markt zurückziehen. Die aktuelle Ausweitung der Hermesdeckungen ist nur möglich, da befristet bis Ende 2010 die Voraussetzungen hierfür gelockert wurden. Unser Bundesverband, Bundesverband des Deutschen Exporthandel (BDEx), hatte sich mit Nachdruck für eine Verbesserung des Instrumentariums staatlicher Exportkreditversicherungen stark gemacht. Mitgliedsunternehmen haben hieran aktiv mitgewirkt. Die konkrete Beschreibung bezüglich der Schwierigkeiten eine private Deckung für Kunden in den EU- und OECD-Staaten zu erhalten, war auch diesem Fall wieder entscheidend für die erreichten Erleichterungen. Es wird nochmals klar gestellt, dass die staatliche Exportkreditversicherung die private Versicherungswirtschaft nicht verdrängen darf. Weitere Hintergrundinformationen sind unter info@ahvnrw.de , Tel.: 0211/66 908-28 erhältlich.
Stand: 20.08.2010, 10:02 Uhr