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AHV NRW Außenhandelsverband Nordrhein-Westfalen e.V.
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Aktuelle Nachrichten aus dem Verband
AHV NRW Unternehmertag mit Gastvortrag zum Thema: "Usbekistan - Wachstumsmarkt entlang der Seidenstrasse" am 26.04.2010
Am Montag, 26.04.2010, findet der diesjährige AHV NRW Unternehmertag in Düsseldorf statt. Für die Mitgliedsunternehmen "das" Ereignis des Jahres. Neben der Mitgliederversammlung findet im Anschluss hieran eine attraktive Vortragsveranstaltung statt, zu der ebenfalls separat eingeladen wird. Als diesjähriger Gastredner konnte der neue Botschafter der Republik Usbekistands, S.E. Dilshod Akhatov, gewonnen werden. Mit seinen 28,8 Millionen Einwohnern ist Usbekistan das bevölkerungsreichste Land innerhalb Zentralasiens. Der Internationale Währungsfonds und die Weltbank prognostizieren für dieses Jahr eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 8 %. Somit rückt das Land entlang der Seidenstrasse in den Fokus der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. Bereits 2009 stammten 18 % der deutschen Gesamtexporte aus Nordrhein-Westfalen. Zu den Wachstumstreibern in den kommenden Jahren zählen u.a. der Handel, die Industrie, der Lebensmittel- und Textilsektor sowie die Bauindustrie einschließlich der jeweiligen Zuliefererindustrien. Usbekistan ist der drittgrößte Baumwollexporteur der Welt und ist reich an Bodenschätzen wie z.B. Erdöl, Erdgas, Uran, Gold, Silber, Silizium, Zink. Molybdän und Kupfer. DIe Energieversorgung basiert auf derzeit 42 Kraftwerken mit einer Gesamtkapazität von 12.300 Megawatt. Bei der Stromerzeugung hat Erdgas einen Anteil von 77 %, Wasserkraftwerke produzieren 12 % der benötigten Elektrizität. Umfangreiche Infrastrukturprojekte runden das Marktpotential für nordrhein-westfälische Unternehmen ab. In der Nähe des internationalen Flughafens und der Industriestadt Navoi entsteht derzeit die erste Freihandels- und Industriezone Usbekistans. Interessierte Unternehmen wenden sich bitte an info@ahvnrw.de
AHV NRW führt am 10.03.2010 einen NRW-Länderworkshop "RUSSLAND - Vertrieb & Logistik 2010" durch
Seit Anfang 2010 gibt es einen Vertrag zwischen Russland, Belarus und Kasachstan über eine Zollunion. Hiermit wurde ein einheitlicher Zollkodex geschaffen, der dazu führt, dass sich eine Vielzahl von steuer- und zollrechtlichen Bestimmungen ändern wird. Das gesamte Zollwesen befindet sich derzeit im Umbruch. Geschäftsmodelle nordrhein-westfälischer Unternehmen sollten vor diesem Hintergrund sowohl strategisch als auch operativ neu durchdacht werden. Das schließt den Binnenhandel mit ein. Wann wird wo in Zukunft die Verzollung stattfinden? Wie, wann und wer wird hierfür die Infrastruktur schaffen? Wie werden die zukünftigen Aufgabeninhalte der Zollorganie aussehen? Wie habe ich in Zukunft Kosten und Zeit zu kalkulieren? Darüber hinaus werden aktuelle Fragen zur Absicherung von Exportgeschäften diskutiert. Fragen der Marktbearbeitung und -erschließung runden den Workshop in Form eines Erfahrungsaustausches ab. Die Winterspiele in "Sotschi 2014" bieten in diesem Zusammenhang interessante Beteiligungsmöglichkeiten nordrhein-westfälischer Unternehmen an. Weitere Einzelheiten auf Anfrage unter info@ahvnrw.de
"Made of Germany = Made for Syria" NRW-Länderworkshop am 25.03.2010 in Düsseldorf
Der AHV NRW führt in Kooperation mit der "European Arabic Engineers Union" am 25.03.2010 in Düsseldorf einen NRW-Länderworkshop zu Syrien durch. Syriens Außenhandel hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert. Neben einer Vielzahl neuer rechtlicher Bestimmungen wie z.B. das Ende Dezember 2008 erlassene Gesetz zur Tätigkeit eines syrischen Handelsvertreters für ein ausländisches Unternehmen ist das Land dabei, seine Wirtschaft mehr und mehr zu diversifizieren. Der private Sektor gilt noch als unterentwickelt. Syriens Wirtschaft wird daher von staatlichen Unternehmen dominiert. Hierzu zählen insbesondere der Textilbereich, die Nahrungsmittel-, Chemie-, Maschinenbau- und die Baustoffindustrie. Das Land hat einen extremen Nachholbedarf, nahezu in allen Branchen. Produkte "Made in Germany" genießen in Syrien einen exzellenten Ruf. Der Marktzugang stellt für nordrhein-westfälische Unternehmen eine große Herausforderung dar und ist mit vielen Unwägbarkeiten verbunden. Inwieweit kann man sich an Ausschreibungen beteiligen? Wie finde ich wo den richtigen Ansprechpartner? Fragen, die in einem Workshop diskutiert werden. Interessierte Unternehmen aus NRW wenden sich bitte zwecks weiterer Einzelheiten an die AHV-Geschäftssstelle, info@ahvnrw.de
Praktikerworkshop "Verzahnung & Plausibilitätsprüfung von internationalen Kauf-, Fracht- und Versicherungsverträgen" in Düsseldorf
Der Aussenhandelsverband Nordrhein-Westfalen (AHV NRW) e. V. führt am 23.03.2010 in seiner Geschäftsstelle einen Workshop zum Thema: "Verzahnung & Plausibilitätsprüfung von internationalen Kauf-, Fracht und Versicherungsverträgen" durch. Ziel des Workshops ist u.a. die Schaffung einer Transparenz in den Gestaltungsmöglichkeiten auf der Kauf-, Fracht- und Versicherungsvertragsebene, das Beseitigen von Wissenslücken und das Herausarbeiten von Handlungsempfehlungen für den Arbeitsalltag. Zielgruppe sind Entscheidungsträger aus den Bereichen Vertrieb, Controlling, Recht und kaufmännischer Auftragsabwicklung. Weitere Einzelheiten auf Anfrage unter info@ahvnrw.de
AHV NRW / Exportmotor springt langsam wieder an
"Die Erholung des nordrhein-westfälischen Außenhandels hat ihren Ursprung außerhalb der EU. Die wirtschaftliche Belebung, allen voran in den Schwellenländern, führt zu einer langsam steigenden Nachfrage nach nordrhein-westfälischen Produkten. Der im November 2009 verzeichnete erneut starke Rückgang der Importe um 16,2 % ist jedoch ein Beleg dafür, dass sich noch immer ein Großteil der nordrhein-westfälischen Außenhandelsunternehmen im Leerlauf befindet." Dies erklärte Udo Völker, Vorsitzender des Aussenhandelsverbandes Nordrhein-Westfalen (AHV NRW) am 25.01.2010 in Düsseldorf. Information und Technik Nordrhein-Westfalen hatte als Statistisches Landesamt zuvor die Außenhandelszahlen NRW für November 2009 veröffentlicht. Die Nordrhein-Westfälische Wirtschaft exportierte im November 2009 Waren im Wert von 12,3 Milliarden Euro. Wie das Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 4,9 % weniger als im November 2008. Der Wert der Importe war mit 12,5 Milliarden Euro um 16,2 % niedriger als ein Jahr zuvor. Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren im November 2009 mit 7,8 Milliarden Euro um 9,0 % gerigner aus als vor Jahresfrist. Auch der Wert der Importe aus den EU-Ländern verringerte sich in diesem Zeitraum um 16,9 % auf 7,8 Milliarden Euro. Für den Zeitraum von Januar bis November 2009 ermittelten die Statistiker einen Rückgang der Exporte um 20,7 % auf 126,9 Milliarden Euro. Der Wert der Importe sank um 22 % auf 134,7 Milliarden Euro. "Zwar springt der Exportmotor langsam wieder an, doch noch läuft er nicht rund. Nach heutiger Einschätzung wird es noch mindestens zwei Jahre dauern, um auf das Niveau vor Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zu kommen. Der Motor darf nicht durch eine drohende Kreditklemme abgewürgt werden. Der starke Rückgang des Außenhandels in den vergangenen Monaten wird sich jetzt nach und nach in den Bilanzen der NRW-Unternehmen widerspiegeln, was dann auch zu einer Neubewertung seitens der Banken führen wird. Die Politik ist hierbei besonders gefordert, die bereits vorhandenen staatlichen Finanzierungsinstrumente weiter zu verbessern und ggf. einer Nachjustierung zu unterziehen. Exemplarisch sei hier insbesondere die Forderung nach einer dauerhaften Absenkung des Selbstbehalts von 10 % auf 5 % im Rahmen der staatlichen Exportkreditversicherung über den 31.12.2010 hinaus" , sagte Udo Völker abschließend.
NRW-Unternehmerreise nach Belgien / Bauwirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen made in NRW (Besuch der Messe "Batibouw 2010")
Der AHV NRW e. V. hat sich gemeinsam mit der Handwerkskammer zu Köln dafür eingesetzt, nordrhein-westfälische Unternehmen verstärkt für den belgischen Markt zu interessieren. Unter Federführung der Handwerkskammer zu Köln sowie in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, den IHKn in NRW, vertreten durch die IHK-Nordwestfalen, bietet der AHV NRW im Rahmen von NRW.International die Teilnahme an der Marktkontaktreise Belgien / Batibouw an. Sie findet vom 25.02. - 26.02.2010 statt. Die Reise richtet sich an Unternehmen, die neue Märkte für ihre bauwirtschaftlichen Produkte und Dienstleistungen suchen und sich ein eigenes Bild von ihren Marktmöglichkeiten verschaffen wollen. Für deutsche Hersteller, Händler und Handwerker ist der wachstumsorientierte belgische Bausektor sehr lukrativ. Deutschland ist wichtigster Im- und Exportpartner des Landes. Auf NRW bezogen lag Belgien 2008 sowohl bei der Einfuhr als auch bei der Ausfuhr jeweils auf Rang 5 der für NRW-Unternehmen wichtigsten Beschaffungs- und Absatzmärkte. Die Qualität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen sowie das Preis-Leistungsverhältnis gelten als große Pluspunkte deutscher Unternehmen in Belgien. Dies gilt insbesondere für die Bauwirtschaft, da neben den hohen Preisen für Grundstücke auch die Preise für Baumaterialien in Belgien deutlich höher liegen. Der Modernisierung des Gebäudestandes kommt eine besondere Bedeutung zu. Mehr als 40 % aller Aufträge in 2008 betrafen Renovierungen; Tendenz steigend. Vor dem Hintergrund, dass eine von drei Wohnungen älter als 60 Jahre, 73 % der Bevölkerung in der eigenen Wohnimmobilie lebt und das verfügbare Einkommen der Belgier in Flandern und Brüssel zu den höchsten in der EU zählt, ergeben sich perspektivisch gute Marktaussichten für die fokussierten Teilnehmer aus der deutschen Baubranche. Weitere Einzelheiten unter info@ahvnrw.de , Telefon: 0211/66908-28
E-Business: Kostensenkungspotenziale für Verlader & Spediteure in der Logistik
Am 15.01.2010 fand in der AHV NRW Geschäftsstelle der Workshop "Kostensenkungspotentiale für Verlader und Spediteure in der Logistik" statt., bei dem insbesondere Möglichkeiten einer elektronisch unterstützten Auftragsabwicklung mit Schwerpunkt Versandlogistik erörtert und diskutiert wurden. Die Erfahrungen eines Konzernvertreters waren für die Teilnehmer besonders interessant und aufschlussreich. Über eine webbasierte IT-Platform, z.B. über www.nextcargo.com werden grundsätzlich und unabhängig von der Verkehrsart alle Transporte über 1 Tonne ausgeschrieben. Die zur Abgabe eines Angebots eingeladenen Logistikpartner müssen im Vorfeld verladerspezfisiche Voraussetzungen erfüllen, wie z.B. luftgefederte LKWs. Das verwendete Freight Management IT-System von Nextcargo ist keineswegs eine Frachtbörse. Die Entscheidung über die Auftragsvergabe erfolgt eben nicht ausschließlich unter Kostengesichtspunkten. Der Anwender betrachtet bei Auftragsvergabe gesamtheitlich das Netzwerk und das Portfolio des Logistikpartners, die angebotene Variante (z.B. Carrier / Laufzeit), die Kosten sowie die persönlichen Erfahrungen. Weitere Hintergrundinformationen sind über die AHV-Geschäftsstelle erhältlich.
Sonderrundschreibendienst "Marktplatz / Aktuelle Geschäftsanfragen & Ausschreibungen" immer beliebter
Mitgliedsunternehmen des AHV NRW nehmen immer mehr von der Möglichkeit Gebrauch, über den Sonderrundschreibendienst "Marktplatz / Aktuelle Geschäftsanfragen & Ausschreibungen" neue Geschäfte zu generieren. Geschäftsangebote und Anfragen der Mitgliedsunternehmen , Geschäftsangebote diverser Außenwirtschaftsförderungsinstitutionen aus dem In- und Ausland werden übersichtlich und kompakt aufbereitet und dargestellt. Ein Großteil davon ist nicht im Internet oder ansonsten zeitnah frei zugänglich. Der Sonderrundschreibendienst umfasst ferner Ausschreibungen aus dem Ausland. Interessierte Firmen, die sich für eine Mitgliedschaft im AHV NRW e. V. interessieren, wenden sich bitte an die Geschäftsstelle. info@ahvnrw.de , Tel.: 0211/66908-28 (-0).
Bericht / "NRW-Unternehmerreise nach Kasachstan" vom 22.09. - 26.09.09 mit ganztägiger Kooperationsbörse
Mit großem Erfolg führte der AHV NRW e. V. gemeinsam mit NRW.International unter der Federführung der IHK Köln in der Zeit vom 21.09. - 26.09.09 eine Unternehmerreise nach Kasachstan durch. Stationen waren Astana, Karaganda und Almaty. Für die Teilnehmer war insbesondere die perfekt organisierte Kooperationsbörse, die am 24.09.09 in Almaty stattfand, ein Erfolg. Dank der tatkräftigen Unterstützung seitens des Delegiertenbüros der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien konnten für die nordrhein-westfälischen Untenehmen zielgerichtet mögliche Kooperationspartner gefunden werden. Im Rahmen der Nacharbeit gibt es bereits mehrere konkrete Ansätze für den möglichen Abschluss von Verträgen. Abgerundet wurde die Unternehmerreise durch die Teilnahme an dem "11.Tag der Deutschen Wirtschaft in Kasachstan". Die kasachsische Wirtschaft kann seit Ende der 90er Jahre mit einer eindrucksvollen Entwicklung aufwarten. Kasachstan bleibt auch in der Krise für nordrhein-westfälische Unternehmen der mit Abstand bedeutendste Handels- und Kooperationspartner in Zentralasien. Nach Kasachstan gehen mehr als drei Viertel aller Lieferungen Deutschlands in die Region. Das Land hat als Standort für Investitionen und Handel eine Reihe von Trümpfen in der Hand. Neben großen Infrastrukturvorhaben und der hohen Nachfrage nach Ausrüstungen und Materialien für den reichen Rohstoffsektor besteht auch ein enormer Modernisierungsbedarf in der verarbeitenden Industrie. Der Ausbau und die Diversifizierung der kasachischen Wirtschaft wird weiterhin von der Regierung vorangetrieben. In den zahlreich geführten Gesprächen wurde deutlich, dass die kasachsische Regierung ein starkes Interesse an deutschen Investitionen hat, doch auch der Handel bietet ebenfalls gute Möglichkeiten für eine Geschäftstätigkeit. Die Herausforderung liegt allerdings, bedingt durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, in der Finanzierung sowie in der Absicherung von grenzüberschreitenden Transaktionen. Weitere Hintergrundinformationen zur durchgeführten Unternehmerreise unter info@ahvnrw.de , Tel.: 0211/66 908-28 (-0).
Verbandspolitischer Erfolg für NRW-Unternehmen "Exportgeschäfte innerhalb der EU endlich wieder absicherbar"
Die Entscheidung der Europäischen Kommission zur Ausdehnung der Unterstützung für kurzfristige Exporte auf alle EU- und OECD-Staaten ist ein großer verbandspolitischer Erfolg. Gerade für die nordrhein-westfälischen Unternehmen, die auf den Weltmärkten zuhause sind, gibt diese Entscheidung Rückenwind für die Absicherung von Exportgeschäften. In NRW sind mehr als ein Viertel der Arbeitsplätze vom Außenhandel abhängig. Im vergangenen Jahr gingen etwa zwei Drittel der gesamten NRW-Exporte in die EU-Länder. Bevor die Weltwirtschaft aufgrund der Finanzkrise aus den Fugen geriet, gab es eine Vielzahl von privaten Versicherungsunternehmen, die eine Exportkreditversicherung in die EU- und OECD Staaten angeboten haben. Mit einer solchen Spezialversicherung können sich nordrhein-westfälische Exporte gegen wirtschaftliche und zum Teil politische Risiken absichern. Trotzdem sind die Exporte, insbesondere durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise, massiv zurückgegangen. Für die Exporteure wurde es zunehmend schwieriger, bestehende Geschäfte abzuwickeln, da die Finanzierung und Absicherung von Seiten der Banken und privaten Versicherungen stark zurückgefahren wurde. Es ist klar, dass die staatliche Exportkreditversicherung die private Versicherungswirtschaft nicht ablösen darf. Sobald sich die wirtschaftliche Lage wieder normalisiert hat und man wieder von sog. "marktfähigen Risiken" sprechen kann, sollte sich der Staat wieder aus dem Markt zurückziehen. Die aktuelle Ausweitung der Hermesdeckungen ist nur möglich, da befristet bis Ende 2010 die Voraussetzungen hierfür gelockert wurden. Unser Bundesverband, Bundesverband des Deutschen Exporthandel (BDEx), hatte sich mit Nachdruck für eine Verbesserung des Instrumentariums staatlicher Exportkreditversicherungen stark gemacht. Mitgliedsunternehmen haben hieran aktiv mitgewirkt. Die konkrete Beschreibung bezüglich der Schwierigkeiten eine private Deckung für Kunden in den EU- und OECD-Staaten zu erhalten, war auch diesem Fall wieder entscheidend für die erreichten Erleichterungen. Es wird nochmals klar gestellt, dass die staatliche Exportkreditversicherung die private Versicherungswirtschaft nicht verdrängen darf. Weitere Hintergrundinformationen sind unter info@ahvnrw.de , Tel.: 0211/66 908-28 erhältlich.
NRW-Gesprächskreis Brasilien / Chancen & Risiken bei Unternehmenskauf und -gründung am 09.09.09
Brasilien hat im vergangenen Jahr unter den sog. "BRIC-Staaten" mit 23,9 % den höchsten Zuwachs bei den Ausfuhren nordrhein-westfälischer Unternehmen erzielt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die NRW-Ausfuhren im Zeitraum von Januar - Mai 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18,6 % gestiegen. Aber nicht nur als Handelspartner ist der mit seinen 192 Millionen Einwohnern größte Markt Lateinamerikas für NRW-Unternehmen attraktiv. Die brasilianische Zentralbank beziffert die ausländischen Direktinvestitionen aus Deutschland alleine mit 1,9 Mrd. US-$ (Jan.-April 2009) und somit liegt Deutschland ganz vorne. Grund genug, für interessierte Mitgliedsunternehmen im Rahmen eines Gesprächskreises aktuelle Fragen der Unternehmensgründung und des Unternehmenskaufs zu disktieren und sich mit Experten auszutauschen. Als Kooperationspartner konnte der Lateinamerikaverein e. V. aus Hamburg gewonnen werden. Außerdem werden aktuelle Fragen des Vertriebsrechts sowie Entwicklungen im Gewerblichen Rechtsschutz (Marken, Patente) erörtert. Der AHV NRW bietet somit eine Plattform für einen Informations- und Erfahrungsaustausch unter seinen Mitgliedern an. Kurzvorträge der Felsberg e Associados aus Sao Paulo und der Felsberg & Partners Europe aus Düsseldorf werden als Impulsreferate gehalten. Die Präsentation des Buches "Übersee", Argentinien, Brasilien, Chile und Deutschland, herausgegeben vom Lateinamerikaverein e.V. bei Edition Weiss Berlin runden das Programm ab. Weitere Einzelheiten sind unter info@ahvnrw.de oder unter 0211/66908-28 erhältlich.
"8. Deutscher Außenwirtschaftstag: Good New Europe - Märkte der Zukunft" am 24.11. und am 25.11.09 in Bremen
Der Außenhandel mit den europäischen Nachbarländern bildet das solide Fundament des "Exportweltmeisters" Deutschland. 2008 betrugen die Einfuhren aus EU-Ländern 58,4 % der gesamten deutschen Einfuhren und die Ausfuhren beliefen sich auf 63,6 % des gesamten Ausfuhrvolumens. Die jungen EU-MItgliedsländer bieten nach wie vor Geschäftspotenziale. Zudem entwickeln sich an den östlichen und südlichen Grenzen des Europäischen Binnenmarktes aussichtsreiche Zukunftsmärkte. Außenwirtschaftserfolg im alten und neuen Europa - das ist der Fokus des "8. Deutschen Außenwirtschaftstages, der vom 24.11. - 25.11.09 im "Congress Centrum Bremen" stattfinden wird. Frankreich und Deutschland verbindet eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit. Frankreich bildet daher einen der Schwerpunkte des diesjährigen Außenwirtschaftstages. Angefragt für die feierliche Eröffnung ist der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Diskutiert werden im Rahmen des Kongresses Themen wie die Außenwirtschaftsförderung, Logistik, Finanzierung und Absicherung, rechtliche Aspekte und die Zielmärkte Mittel- und Südosteuropa sowie der Mittelmeerraum. Außerdem: Neue Technologien und als Dauerbrenner der Umwelt- und klimaschutz. Das Kongresprogramm wird ergänzt durch eine Fachausstellung, in der sich namhafte außenwirtschaftlich aktive Unternehmen, Institutionen und Vertreter der Außenwirtschaftsförderung präsentieren. Im Rahmen einer Kooperationsbörse wird darüber hinaus die Möglichkeit der direkten Geschäftsanbahnung geboten. Und auch in diesem Jahr wird der "Preis der Deutschen Außenwirtschaft" vergeben. Hintergrundinformationen können auch in der AHV-Geschäftsstelle eingeholt werden. Weitere Informationen finden Sie tagesaktuell unter www.aussenwirtschaftstag.de
Erfolgreicher AHV NRW Unternehmertag 2009 / Neuer Vorstand gewählt
Mit mehr als 80 Gästen, darunter auch Vertreter verschiedener Generalkonsulate, fand am 27.04.09 der AHV NRW Unternehmertag statt. Im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung wurden u. a. auch Wahlen in den Vorstand durchgeführt. Herr Udo Völker, Generalbevollmächtigter der MAN Ferrostaal AG, Essen, wurde zum Vorsitzenden wiedergewählt. Im Amt bestätigt und zum 1. Stellvertreter gewählt wurde Herr Gerhard Riemann, Vorsitzender der Imperial Logistics International GmbH & Co. KG, Duisburg. Dem Vorstand gehört jetzt ferner Herr Dr. Niclas Müller, Vorstandsmitglied der ThyssenKrupp Services AG, Düsseldorf, an. Herr Dieter Eckmann, Eckmann Handelsgesellschaft mbH, Düsseldorf, wurde für eine weitere Amtszeit in den Vorstand wiedergewählt. Der Vortrag des Gastreferenten, Herr Manfred Bruer, Partner PricewaterhouseCoopers AG, Managing Director Exportkreditgarantien (ECA Euler Hermes Konsortium) zum Thema: Exportfinanzierung in Zeiten erschwerter Rahmenbedinungen", stieß auf großes Interesse. In dem Gastvortrag und der anschließenden Diskussion wurde der aktuelle Stand zur Exportkreditversicherung erläutert. Außerdem wurde ausführlich auf praktische Gestaltungsmöglichkeiten unter den gegenwärtigen erschwerten Rahmenbedingungen eingegangen. Die vielen Gespräche, die auch während des gemeinsamen Imbisses geführt werden konnten, haben gezeigt, wie intensiv gerade jetzt der Informations- und Beratungsbedarf ist. Der AHV NRW e. V. und sein Bundesverband (BDEx) werden daher weiterhin ihren Beitrag leisten und den Dialog mit dem Euler Hermes Konsortium und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fortführen.
Im Rahmen des Konjunkturpakets II der Bundesregierung wurden u.a. dank der Initiative des Bundesverbandes des Deutschen Exporthandels (BDEx) , dem der AHV NRW als Fachverband angeschlossen ist, einige Verbesserungen durchgesetzt. Hierzu zählt u. a. eine zeitlich befristete Senkung des Selbstbehalts auf 5 % gegen Zahlung eines Prämeinaufschlages, eine zeitlich befristete Ausweitung der staatlichen Exportkreditversicherung auf EU- und OECD-Mitgliedsstaaten sowie weitere Entlastungen bei Avalgarantien und Akkreditivbestätigungen.
Ehemaliger französischer Staatspräsident Giscard d´ Estaing war zu Gast in Düsseldorf am 01.04.09
Gemeinsam mit der Herbert Schorn Consulting und dem Europabüro der Landeshauptstadt Düsseldorf führte der AHV NWR e. V. am 01.04.09 im Düsseldorfer Rathaus eine Europa-Veranstaltung der besonderen Art durch. Der ehemalige Staatspräsident Valéry Giscard d´Estaing wurde vor der Veranstaltung vom Düsseldorfer Oberbürgermeister, Herrn Dirk Elbers, zur Eintragung ins Goldene Buch der Landeshauptstadt empfangen. In der sich anschließenden Veranstaltung "Quo Vadis Europa? Bedeutung deutsch-französischer Wirtschaftsbeziehungen" diskutierten die Herren Valéry Giscard d´ Estaing, Konrad Adenauer (Enkel des früheren Bundeskanzlers) und Elmar Brok (Europaabgeordneter des EU-Parlaments) über den Lissabon-Vertrag, die Auswirkungen der Finanzkrise, das Verhältnis zu anderen Wirtschaftsblöcken und über das so wichtige deutsch-fanzösische Verhältnis. So kann z.B. die EU dafür dankbar sein, dass sie in der derzeitigen Finanzkrise den EURO hat, der wie eine Art Schutzschirm zumindest die Auswirkungen der Finanzmarktkrise mindert. Die deutsch-franzöische Partnerschaft erweist sich als standhaft und weiter ausbaufähig. Europa ist reich an der Vielfalt unterschiedlicher Kulturen, deren Herausforderung es ist, sie innerhalb der europäischen Union zu managen. Die Diskussionsrunde wurde moderiert von Herrn Jean-Paul Picaper, langjähriger Deutschland-Korrespondent von "Le Figaro". Unter den rund 130 Gästen waren u. a. viele Unternehmensvertreter, insbesondere vom AHV NRW e. V. An der Veranstaltung haben auch viele französische Unternehmen mitgewirkt. NRW ist mit rund 130 französischen Unternehmen der bedeutenste Standort in Deutschland. Mit dem "table ronde" wurde ein Zeichen gesetzt. Europa braucht auch weiterhin engagierte Unternehmer/innen, die in ihrer Funktion als Bürger an der europäischen Einheit mitwirken. Weitere Hintergrundinformationen erteit lhnen die AHV-Geschäftsstelle. Tel.: 0211/66 908-28 (-0), info@ahvnrw.de , Ansprechpartner: Herr Andreas Mühlberg.
Weitere Informationen
Japan / Anhörung im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zum Thema "Freihandelsabkommen"
Im Oktober 2009 fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ein Workshop zum Thema "Wirkungen eines Freihandelsabkommens (FHA) der Europäischen Gemeinschaft mit Japan für die deutsche Wirtschaft" statt. Zurzeit wird geprüft, wie die Interessenlage der deutschen Wirtschaft bezüglich eines Freihandelsabkommens / Partnerschaftsabkommens mit Japan ist. Eine Bewertung der wirtschaftlichen Verflechtung beider Länder allein anhand der Zollsätze kommt zu dem Schluss, dass die deutsche Wirtschaft keine wesentlichen Vorteile aus einem solchen Abkommen ableiten könnte. Gleichwohl denken wir, dass die Einbeziehung nichttarifärer Handeshemmniss, die Harmonisierung von Zertifizierungen, Standards und sonstigen Nomren, Fragen des Wettbewerbs, des öffentlichen Auftragswesesn und des Umweltschutzes Potential bietet, nenneswerte Verbesserungen in den bilateralen Wirtschaftsbeziehugnen zu erzielen. Für weitere Hinweise steht Ihnen die AHV-Geschäftsstelle gerne unter 0211/66 908-28 zur Verfügung.
Stand: 09.03.2010, 09:50 Uhr