"Düsseldorf gewinnt"
"Düsseldorf gewinnt" bringt Firmen und soziale Einrichtungen zusammen. In Düsseldorf wird der Marktplatz initiiert von der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Liga der Wohlfahrtsverbände und der Unternehmerschaft Düsseldorf und Umgebung e.V. in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung.
Der nächste Termin: 26.09.2012, ab 17 Uhr (inkl. Check-IN und Warm-Up).
Eine kleine Auswahl an Bildern von Düsseldorf gewinnt 2010 finden Sie hier
Das Marktplatz-Prinzip
Was ist ein Marktplatz? Ein Marktplatz ist ein Ort, an dem Waren und Dienstleistungen getauscht werden. Nach diesem Prinzip funktioniert auch der Düsseldorfer Marktplatz.
Ziel dieses Marktplatzes ist es, Unternehmen mit gemeinnützigen Einrichtungen ins Gespräch zu bringen und Partnerschaften zum beidseitigen Nutzen zu schließen: Kontakte und Kontrakte!
Im Mittelpunkt stehen die Bereitschaft der Unternehmen, sich gesellschaftlich zu engagieren und der Gedanke, dass sowohl Unternehmen als auch gemeinnützige Organisationen ein »Gut« besitzen, das für den jeweils anderen von Interesse ist.
Dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es gibt nur eine Regel: Es geht nicht um Geld!
Gute Geschäfte machen – in 90 Minuten!
In der Atmosphäre einer Handelsbörse bringen Unternehmen und Gemeinnützige innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens Angebot und Nachfrage zusammen. Dabei ist jeder bestrebt, für sein Angebot den passenden Partner zu finden und »Gute Geschäfte« zu tätigen.
Sobald sich die Handelspartner einig sind, werden »Engagementvereinbarungen« über den Austausch fachlicher Kompetenzen, personeller Leistungen oder materieller Unterstützung getroffen.
Unternehmen haben auf dem Marktplatz die Möglichkeit, sich ohne Geldeinsatz für das Gemeinwohl zu engagieren und im Gegenzug von den Kompetenzen und der Einsatzbereitschaft der gemeinnützigen Organisationen zu profitieren. Gleichzeitig gewinnen sie einen Überblick über die Aktivitäten der lokalen Bürgerschaft.
Beispiele gelungener Engagementvereinbarungen:
• Ein Unternehmen bietet seine Beratungsleistungen für die Öffentlichkeitsarbeit und erhält im Gegenzug musikalische Begleitung für die Betriebsfeier.
• Eine gemeinnützige Einrichtung bietet ihre Hilfe bei der Pflege der Außenanlagen an und erhält dafür dringend benötigte zehn Kubikmeter Beton.
• Eine Hilfsorganisation sucht Trainingsräume für Erste-Hilfe-Kurse. Ein Unternehmen stellt für diesen Zweck Räume zur Verfügung. Dafür erhalten einige seiner Mitarbeiter kostenlos ein Erste-Hilfe-Training.
Ziel des Marktplatzes ist es, in 90 Minuten gemeinnützige Organisationen und Wirtschaftsunternehmen an einem Ort zusammen, um wie auf einem Markt die Nachfrage nach Unterstützung von gemeinnütziger Seite und die entsprechenden Kooperationsangebote der Unternehmensseite zusammen zu bringen.
Düsseldorf war einer der ersten Marktplätze in Deutschland. Mittlerweile gibt es fast 130 Marktplätze in der Republik mit rund 7.500 Kooperationen. In Düsseldorf finden sich pro Marktplatz mehr als 100 Partnerschaften. Rund 150.000 Euro fließen an virtuellem Geld = Der virtuelle Dax des sozialen Kapitals in Düsseldorf.
Ansprechpartner
Für Unternehmen:
Christina Hüning
Unternehmerschaft Düsseldorf
T: 0211.6690813
E: huening@unternehmerschaft.de
Für Gemeinnützige:
Helma Wassenhoven
Landeshauptstadt Düsseldorf
T: 0211.899 51 75
E: helma.wassenhoven@duesseldorf.de
Fotografie & Video: Frank Wiedemeier / Wiedemeier Kommunikation, Düsseldorf
Gute Gründe sich zu engagieren
Unternehmen können sich beim Marktplatz in unterschiedlichen Bereichen engagieren. Im Gespräch mit den gemeinnützigen Organisationen erfahren die Unternehmensvertreter, wo das Engagement ihrer Mitarbeiter benötigt wird und wo Sach- und Dienstleistungen gefragt sind. Den Gemeinnützigen geht es dabei nicht um milde Gaben oder Geldspenden. Angestrebt wird eine Win-Win-Situation, aus der beide Seiten einen Nutzen ziehen.
Das Engagement auf dem Marktplatz lohnt sich für Unternehmen, denn
• sie können ihr soziales Umfeld ohne Geldeinsatz aktiv mitgestalten und positiv beeinflussen,
• sie knüpfen Kontakte zu gemeinnützigen Organisationen und anderen engagierten Unternehmen,
• sie erhalten einen Überblick über die Aktivitäten der gemeinnützigen Organisationen in Düseldorf,
• sie schließen verbindliche Abkommen mit den Gemeinnützigen,
• mit ihrer aktiven Teilnahme gestalten sie eine außergewöhnliche Form der Öffentlichkeitsarbeit,
• ihre Mitarbeiter erhalten interessante Einblicke und neue Anregungen für den Arbeitsalltag,
• Mitarbeitermotivation und -bindung steigen mit dem Engagement
Beispiele aus dem Angebot der gemeinnützigen Organisationen
Hier finden Sie eine Auswahl an Angeboten von den letzten in Düsseldorf durchgeführten Marktplätzen. Das Spektrum ist abhängig von den tatsächlich teilnehmenden Organisationen. Aktuelle Beispiele erfahren Sie vorab beim Informationsabend für Unternehmen oder interaktiv beim Marktplatz selbst.
Personelle Unterstützung
• Vermittlung qualifizierter Ausbildungsbewerber
• Referenten zu Fachbereichen gemeinnütziger Organisationen
• Geführte Wanderungen mit zertifizierten Führern
Vermittlung von Know-how
• Vereinbarkeit von Familie und Beruf
• Barrierefreie Gestaltung von Webseiten
• Eingliederung von Mitarbeitern mit Behinderungen
• Beratung in interkulturellen Fragen
• Information zu fairem Handel von Waren und Lebensmitteln
Sachleistungen
• Räumlichkeiten für Veranstaltungen
• Catering und Imbisse
Beispiele aus dem Bedarf der gemeinnützigen Organisationen
Hier finden Sie einige Beispiele aus den Bedarfen der Gemeinnützigen bei den bisherigen Düsseldorfer Marktplätzen. Der Bedarf hängt immer von der Zusammensetzung der teilnehmenden Gemennützigen und deren aktuellen Planungen ab. Einige aktuelle Beispiele erfahren Sie beim Informationsabend für Unternehmen bzw. dann live beim Marktplatz selbst.
Mitarbeiterengagement
- Unterstützung bei Veranstaltungsorganisation
- Patenschaften und Netzwerke z.B. für Arbeitslose
- Hilfe bei der Renovierung von Räumen
- Vermittlung von Know-how
- PC- und Bewerbungstraining
- Grafik- und Webdesign
- Bereitstellung von Praktikumsplätzen
Sachleistungen
• Gebrauchte PCs und Kopierer
• Materialien wie Holz, Papier und Farben
• Druck von Flyern und Plakaten
